FAQ


Häufige Fragen & Antworten zur Unfallversicherung


Unfallversicherung FAQ - Häufige Fragen, Antworten und Verweise
Unfallversicherung FAQ – Häufige Fragen, Antworten und Verweise
Welche Unfallversicherung ist die beste für Rentner?

Welche Unfallversicherung ist die beste für Kinder?

Wer zahlt wenn die Reitbeteiligung einen Unfall erleidet?

Grundsätzlich haftet zunächst der Pferdehalter. Insofern muss der Pferdehalter selbst oder dessen Pferdehalterhaftpflichtversicherung für einen Unfallschaden der Reitbeteiligung aufkommen. Aufgrund einer anrechenbaren Mitschuld kann es jedoch zu maßgeblichen Kürzungen im Hinblick auf den Schadensersatzanspruch kommen. Eine private Unfallversicherung inklusive Reibeteiligung leistet ohne Prüfung einer Schuldfrage.

Was versteht man unter Mitwirkungsanteil in der Unfallversicherung?

Als Mitwirkungsanteil wird in der privaten Unfallversicherung eine krankheitsbedingte Leistungskürzung bezeichnet, welche sich aus den Unfallversicherungsbedingungen ableitet. Mit dem Mitwirkungsanteil sollen echte Unfallfolgen von Krankheiten und Gebrechen abgegrenzt werden. Für den Mitwirkungsanteil gilt: Je höher der vereinbarte Mitwirkungsanteil, um so besser für den Versicherten. Eine Unfallversicherung mit einem Mitwirkungsanteil von 100 % ist das Optimum. Diese Policen rechnen Vorerkrankungen nicht an.

Wer ist in einer Unfallversicherung versichert?

In einer Unfallversicherung können verschiedene Personen versichert sein: In der Einzelunfallversicherung bezieht sich der Versicherungsschutz auf eine namentlich genannte Person. In der Kinderunfallversicherung sind i.d.R. Kinder bis zum 18. Lebensjahr versichert. In der Familienunfallversicherung können Einzelpersonen oder Partnerschaften mit Kindern in einem Versicherungsvertrag versichert werden.

Darüber hinaus kann sich der Versicherungsschutz in einer betrieblichen Gruppenunfallversicherung auf Teile oder auf die gesamte Belegschaft eines Unternehmens erstrecken. Grundsätzlich ist nur der versichert, wer in der Unfallversicherungspolice als versicherte Person namentlich oder als Teil einer definierten Gruppe dokumentiert wurde. In bestimmten Tarifen kann außerdem beitragsfreier Vorsorge-Versicherungsschutz z.B. für Neugeborene vereinbart sein.

Was ist in einer Unfallversicherung versichert?

Wie hoch sollte eine Unfallversicherung sein?

Eine private Unfallversicherung soll die finanziellen Folgen einer dauernden Beeinträchtigung des körperlichen und geistigen Leistungsvermögens ausgleichen. Dazu zählen z.B. Umbaumaßnahmen oder auch Einkommensverluste aufgrund eines Unfalls. Die Unfallinvaliditätssumme muss ausreichend hoch bemessen sein. Diesbezüglich sollte die Grundsumme sollte mindestens 200.000 Euro betragen und durch eine Progression verbessert werden. Eine empfehlenswerte Versicherungssumme kann anhand einer Faustformel oder mit einem Versicherungssummen-Rechner ermittelt werden.

Wie lange sind Kinder in der Unfallversicherung mitversichert?

Welche Unfallversicherung ist die beste?

Die Frage nach der besten Unfallversicherung kann man pauschal nicht beantworten, da sich eine erstklassige Unfallversicherung immer an subjektiven Kriterien orientieren muss. Im Klartext: Die für Sie beste Unfallversicherung kann für Ihren Nachbarn ungünstig sein – und umgekehrt. Eine Police, welche für Sie die Bezeichnung “Beste Unfallversicherung” verdient, orientiert sich an Ihrer persönlichen Lebenssituation, Ihrem Bedarf und Ihrer subjektiven Risikoneigung. (→ MUSOKA-Prinzip)

Wo muss man eine private Unfallversicherung in der Steuererklärung eintragen?

Was ist in einer Unfallversicherung wichtig?

Wann kann ich eine Unfallversicherung kündigen?

Eine private Unfallversicherung läuft in der Regel von Jahr zu Jahr. Wenn Sie nicht fristgemäß kündigen, verlängert sich Ihre Unfallversicherung um ein weiteres Jahr. Eine private Unfallversicherung kann man ordentlich mit einer Frist von 3 Monaten zum Vertragsablauf (= Versicherungsende) kündigen. Das Versicherungsjahr endet bei einigen Versicherern genau 1 Jahr nach dem Versicherungsbeginn. Bei den meisten Unfallversicherern endet das Versicherungsjahr jedoch auf einen fixen Termin. Oft ist das der 1. Januar des Folgejahres oder der erste Tag eines Quartals (01.04, 01.07. oder 01.10.). Den Versicherungsablauf (= Versicherungsende) finden Sie in Ihrer Police. Außerdem können andere Gründe wie z.B. ein Schadensfall oder eine Beitragserhöhung für eine Kündigung in Frage kommen. Mit einer Online-Kündigungshilfe kann man eine Unfallversicherung in 2 Minuten kündigen. Dazu reicht ein Smartphone oder Tablet.

Was passiert mit dem eingezahlten Geld wenn Sie eine Unfallversicherung kündigen?

Welche Unfallversicherung für Reiter?

Was bedeutet Invalidität?

Im Rahmen einer privaten Unfallversicherung stolpert man immer wieder über diesen Begriff. Doch was ist Invalidität überhaupt? Und was noch wichtiger ist: Was bedeutet Invalidität im Zusammenhang mit einer Unfallversicherung? Unfallversicherer sprechen von Invalidität im Sinne der Bedingungen, wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit eines Versicherten aufgrund eines Unfalls dauerhaft beeinträchtigt wird. Davon ist immer dann auszugehen, wenn die Beeinträchtigung aller Voraussicht nach länger als 3 Jahre anhalten wird und darüber hinaus keine Veränderung dieses Befundes erwartet werden kann.

Wer zahlt die Bergungskosten bei einem Unfall?

Der Einsatz von Hubschraubern und Suchtrupps in schwierigem Gelände kann schnell 5-stellige Kosten verursachen. Bergungskosten in Form von Such- und Rettungskosten sind ein Bestandteil allgemeiner Unfallversicherungen. Die leistungsstärksten Unfalltarife stellen dem Versicherten Bergungskosten bis zu 1 Million Euro zur Verfügung.

Was bedeutet Eigenbewegung in der Unfallversicherung?

Was bedeutet Gliedertaxe?

Was bedeutet Dynamik?

Was ist eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsprüfung?

Die meisten Unfallversicherungen sehen die Beantwortung von einer oder mehreren Fragen zum Gesundheitszustand vor. Damit sollen bestimmte Krankheiten und Gebrechen erfasst und das Risiko konkreter bewertet werden. Davon abweichend gibt es Unfallversicherungen ohne Gesundheitsfragen. Diese Policen sind insbesondere für Menschen mit Vorerkrankungen interessant. Wenn Sie sich für eine derartige Lösung interessieren, sollten Sie besonders darauf achten, dass eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen einen möglichst hohen Mitwirkungsanteil bietet. Eine außergewöhnlich leistungsstarke Unfallversicherung ohne Gesundheitsprüfung stellt der Tarif ASKUMA SorgenfreiPlus dar.

Ist eine KFZ Unfallversicherung sinnvoll?

Die Notwendigkeit und der Sinn einer KFZ Unfallversicherung (Insassenunfallversicherung) sind umstritten. In den meisten Fällen haben KFZ-Insassen einen Anspruch an andere Versicherungsformen.

Welche Unfallversicherung versichert Berufssportler?

Das Unfallrisiko von Profisportlern ist in den meisten allgemeinen Unfallversicherungen regelmäßig ausgeschlossen. Dennoch gibt es Lösungen wie z.B. die spezielle Unfallversicherung für Profisportler oder Sportinvaliditätsversicherungen bis zu 20 Mio. Euro.

Bewusstseinsstörung: Was ist das und wie kann man sich dagegen versichern?

Unter Bewusstseinsstörungen versteht man grundsätzlich die Beeinträchtigung der Psyche. Dafür kann es verschiedenste Auslöser und Gründe geben. Auch im Zusammenhang mit einer Unfallversicherung taucht der Begriff der Bewusstseinsstörung auf. In der Praxis ist insbesondere eine Bewusstseinsstörung durch übermäßigen Alkoholkonsum relevant. Der Einschluss von Bewusstseinsstörungen durch Trunkenheit ist eine wichtige Erweiterung Ihres Versicherungsschutzes, welche Ihnen die beste Unfallversicherung bieten sollte. Irgendwo und irgendwann kann es jedem einem passieren, dass man “versehntlich” einen über den Durst getrunken hat. Dadurch sollten – wenn überhaupt – nur Sie, nicht aber Ihr Versicherungsschutz nichts ins Wanken geraten. Wenn Unfälle durch Trunkenheit eingeschlossen sind, dann sind diese bis zur angegebenen Promillegrenze mitversichert. Die Unfallversicherung leistet auch bei Verkehrsunfällen. In diesem Punkt gibt es gravierende Leistungsunterschiede (!) zwischen den einzelnen Tarifen. Deshalb lohnt sich eine Prüfung mit dem TARIFCHECK in jedem Fall.

Was bedeutet ein Berufswechsel für die Unfallversicherung?

Von Berufswechsel sprechen die privaten Unfallversicherer, wenn die versicherte Person irgendwann nach Abschluss einer Unfallversicherung ihren Beruf wechselt. Mal angenommen: Bei der Antragstellung waren Sie als Büroangestellte(r) tätig. Heute verdienen Sie Ihr Geld als Maler und klettern auf Gerüste. Es liegt auf der Hand, dass Ihr neuer Beruf in luftiger Höhe deutlich mehr Gefahren birgt, als ein Bürojob. Sie werden daher in eine andere Gefahrengruppe eingestuft und brauchen eine andere Unfallversicherung.

Die meisten Unfallversicherungen unterscheiden zwischen 2 Gefahrengruppen:

Gefahrengruppe A (kaufmännisch verwaltend)
Gefahrengruppe B (handwerklich körperlich tätig).

Eine Gefahrerhöhung aufgrund eines Berufswechsels liegt vor, wenn z. B. die versicherte Person aus einem Beruf der Gefahrengruppe A in einen Beruf der Gefahrengruppe B oder in einen nichtversicherbaren Beruf wechselt. Als Versicherungsnehmer haben Sie die Pflicht den Berufswechsel ihrer Unfallversicherung unverzüglich zu melden. Pflichtwehrdienst, Zivildienst oder militärische Reserveübungen fallen nicht darunter. Die Versicherungssummen und die Beiträge richten sich nach dem für Ihren Tarif geltenden Berufsgruppenverzeichnis. Wechseln Sie in einen nicht versicherbaren Beruf und werden beispielsweise Artist, entfällt der Versicherungsschutz ab dem Zeitpunkt des Berufswechsels. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch für gefährliche Berufe eine Lösung. Sprechen Sie uns an!

Sind in einer Unfallversicherung Vergiftungen durch Gase und Dämpfe mitversichert?

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Rauchopfer vervierfacht! Nicht nur erfahrene Einsatzkräfte wissen: Beißender Qualm ist wie auch andere Gase und Dämpfe für Mensch und Tier extrem gefährlich – lebensgefährlich. Die Brandkatastrophe am Düsseldorfer Flughafen von 1996 ist vielen noch sehr gut in Erinnerung. 17 Menschen starben – überwiegend aufgrund von Rauchvergiftung.

Ihnen bleiben nur 3 Minuten!

In dieser Zeit muss Ihnen die Flucht gelingen. Andernfalls wird es kritisch. In unseren Wohnungen und Büros finden sich immer mehr moderne Kunststoffe, welche sich im Brandfall zu todbringenden Nebelbomben wandeln. Eine 10 kg schwere Matratze aus Schaumgummi (z.B. Kinderbett) kann bei der Verbrennung rund 25.000 Kubikzentimeter Rauch verursachen. Damit könnte man ca. 30 Einfamilienhäuser bis unters Dach füllen.

Was viele nicht wissen: 80 Prozent aller Brandopfer sterben nicht an Verbrennungen. Vielmehr ersticken sie im giftigen Rauch. Doch wie kann es dazu kommen? Bei einem Brand sieht man in weniger als 3 Minuten die Hand vor den Augen nicht mehr. Als Folge reagieren die meisten Menschen panisch und verlieren komplett die Orientierung. Dadurch sinden die Chancen für eine Eigenrettung. Gleichzeitig steigt die Kohlenmonoxid-Konzentration spontan an. Mit Kopfschmerzen beginnt es, bis die Vergiftung über eine Bewustlosigkeit hin zum Tod führt.

Aus diesem Grund ist der Einschluss von Vergiftungen durch Gase und Dämpfe eine wichtige Leistungserweiterung, welche die besten Unfallversicherungen gratis bieten. Doch bei weitem nicht alle. Hier klicken und prüfen!

Was ist eine Gefahrerhöhung in der Unfallversicherung?

In der Unfallversicherung gibt es den Begriff “Gefahrerhöhung”. Von einer Gefahrerhöhung spricht man, wenn sich nach der Antragstellung Umstände ergeben, welche einen möglichen Schaden aus Sicht des Versicherers wahrscheinlicher machen. Gleiches gilt für den Fall, dass durch die neuen Umstände ein Schaden vergrößert werden könnte. Warum ist das so?

Später eintretende Gefahrerhöhungen waren der Unfallversicherung bei Vertragsabschluss nicht bekannt. Daher konnte der Unfallversicherer diese Umstände nicht in seine Risiko-und Prämienkalkulation mit einbeziehen. Berufswechsel stellen in der Unfallversicherung den häufigsten Grund für eine Gefahrerhöhung dar.

Was zahlt Unfallversicherung bei Knochenbruch?

Lesen Sie dazu unseren Beitrag: Was zahlt Unfallversicherung bei Knochenbruch?

Leistet die Unfallversicherung auch für kosmetische Operationen und Zahnersatz?

Kosmetische Operationen und Zahnersatz sind optionale Zusatzbausteine einer privaten Unfallversicherung, welche Sie neben einer beachtliche Anzahl von anderen Leistungen vereinbaren können. In den besten Unfalltarifen sind diese Extras bereits bis zu 50.000 Euro beitragsfrei enthalten. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag: Zahlt die Unfallversicherung bei Zahnersatz?

Was ist ein Unfall?

Unfall ist nicht gleich Unfall. Was der Volksmund als Unfall bezeichnet, wird indes von den Unfallversicherern nicht unbedingt als Unfall anerkannt. Es gibt eine allgemeine Definition. Insoweit sprechen alle Unfallversicherer von einem versicherten Unfall, wenn Sie durch ein plötzlich von außen auf Ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleiden.

Welche 5 Merkmale beschreiben was ein versicherter Unfall ist?


1. Plötzlichkeit
2. von Außen (d.h.: keine Krankheiten)
3. Unfreiwilligkeit
4. auf Ihren Körper einwirkend
5. Ereignis, das zu einer Gesundheitsschädigung führt

Weil eine Berufskrankheit zum Beispiel die 5 Kriterien der Unfalldefinition nicht erfüllt, gilt sie demzufolge auch im Rahmen einer privaten Unfallversicherung als nicht versichert. Ferner definiert der Unfallversicherungsbegriff allgemein, was unter einem versicherten Unfall zu verstehen ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Unfallversicherungen gleich sind. Ganz im Gegenteil. Gerade bei Unfallversicherungen gibt es extreme Unterschiede. Verschiedenartigkeiten, die gerne verschwiegen werden. Mit dieser Seite möchten wir für Sie Licht ins Dunkel bringen, damit auch Sie die für sich beste Unfallversicherung finden.

Wie lange dauert die Auszahlung von Leistungen aus der Unfallversicherung?


Die Auszahlungsdauer einer versicherten Leistung aus einer privaten Unfallversicherung hängt von der jeweiligen Leistung ab, welche vom Versicherungsnehmer beansprucht wird:

Unfalltod
Wenn ein Unfall zum Tod der versicherten Person führt, müssen Sie kurzfristig reagieren. Die meisten Versicherer zahlen die Unfalltodesfallsumme aus, wenn der Tod als Folge eines Unfalls innerhalb von 12 Monaten nach dem Unfallereignis eintritt.WICHTIG: Teilen Sie einen unfallbedingten Todesfall innerhalb von 48h der Unfallversicherung mit. Die Mitteilung kann nur den Versicherungsnehmer oder bei dessen Tod durch seinen Rechtsnachfolger erfolgen. Insofern beginnt die Frist ab dem Zeitpunkt, ab dem der Versicherungsnehmer oder sein Rechtsnachfolger Kenntnis vom Unfallereignis haben.

Was müssen Sie nach einem Unfall tun?

Wie erhalten Sie beziehungsweise Ihr Arzt nach einem Unfall schnellstmöglich die erforderlichen Arztberichte zur Unfallversicherung?

Nach einem Unfall fordern die Unfallversicherer häufig einen Arztbericht an. Die Reaktionszeiten der Versicherer lassen teilweise zu wünschen übrig. Sie können die Bearbeitung Ihres Unfalls beschleunigen, indem Sie Ihren Arzt auf diese Seite und den Link zu opusÄRZTE aufmerksam machen. Dort kann er die von privaten Unfallversicherungen geforderte Arztberichte unkompliziert herunterladen. Es handelt sich um dynamische PDF-Fragebogen, welche Ihr Arzt in wenigen Schritten vervollständigen. Eine spezielle Software benötigt er dazu nicht. Es stehen ein Unfallbericht, als auch eine Todesfallbericht zum Download zur Verfügung. Hier klicken zum Download: Zum Zur Nutzung der dynamischen Fragebögen ist keine Installation zusätzlicher Software erforderlich: → Arztberichte nach einem Unfallschaden

Wo finden Sie Tipps zur Unfallvermeidung?

Sturzfolgen, Brandverletzungen und Verbrühungen, giftige Substanzen, Unfälle durch Strom oder Ertrinken – viele Ereignisse gefährden uns. Vor allem im Haushalt und in der Freizeit. Die in Hamburg ansässige Aktion DAS SICHERE HAUS wurde 1959 von den Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand gegründet. DAS SICHERE HAUS berichtet anbieterneutral und werbefrei über wesentliche Unfallrisiken im privaten Bereich. Die meisten Broschüren können Sie als Einzelexemplar kostenlos als PDF downloaden. Zur Übersicht der verfügbaren Titel und zum Einzel-Download klicken Sie einfach auf die Grafik.

Kostenlose Broschüren mit Tipps zur Unfallvermeidung

Wann kann die Unfallversicherung frühestens beginnen?

Der früheste Beginn für den Unfallversicherungsvergleich ist der nächste Werktag.

Was bedeutet Progression in der Unfallversicherung?

Schwere Verletzungen durch einen Unfall führen zu hohen Invaliditätsgraden. Gerade dann brauchen Sie eine Unfallversicherung ganz besonders. Mit Mehrleistungssystemen (auch Mehrleistungsklausel genannt) und Progressionen können Sie die im Vertrag vereinbarte Grundsumme erhöhen. Dies macht immer Sinn.

Während Mehrleistungssysteme erst bei hohen Invaliditätsgraden greifen, setzen Progressionen bereits viel früher an. In der Regel schon ab einem Invaliditäsgrad von 25 Prozent. Da nur die wenigsten Unfälle zu sehr hohen Beeinträchtigungen führen, empfehlen wir Ihnen daher die Vereinbarung einer Progression. Wenn Sie eine Unfallversicherung vergleichen wollen können Sie folgende Progressionen wählen:

200 % Progression
225 % Progression
250 % Progression
300 % Progression
350 % Progression
400 % Progression
450 % Progression
500 % Progression
540 % Progression
600 % Progression
750 % Progression
1.000 % Progression

VORSICHT:  Sehr hohe Progressionen sind oft “Blender”, da sie mit sehr hohen Leistungen bei Vollinvalidität werben. Dieser Fall tritt jedoch selten ein. Wesentlich besser ist eine ausreichend hoch bemessene Grundsumme. Soweit möglich, kombiniert mit einer Progression zwischen 225 und 350 Prozent.

Ist meine Familie automatisch mitversichert?

In der Regel NEIN!

Denn in der Unfallversicherung sind nur die Personen versichert, welche Sie als “Versicherte Personen” im Antrag genannt haben. Doch auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Manche Versicherer bieten Familienmitgliedern auch automatisch Unfallschutz sind. Zum Beispiel:

Beitragsfreier Einschluss von Kindern (auch Adoptiv- und Pflegekinder) für bis zu 12 Monate

Was versteht man unter Übergangsleistung?

Eine Übergangsleistung wird bei den meisten Versicherern nach 6 Monaten gezahlt. Voraussetzung: die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit muß mindestens 50% beeinträchtigt sein. Viele Experten messen der Übergangsleistung eine eher untergeordnete Priorität bei. Wichtiger ist eine ausreichend hohe Grundversicherungssumme (mindestens 200.000 Euro) in Verbindung mit einer Progression (mindestens 225%).

Was verstehen Unfallversicherer unter Verrenkungen?

Unter Verrenkungen versteht man bleibende Verschiebungen zweier durch Gelenk verbundenen Knochenenden. Oft ist eine Verrenkung auch mit einer Kapselbandzerreißung verknüpft

Was verstehen Unfallversicherer unter Zerreißungen?

Zerreißungen sind gewaltsame Trennungen von Muskeln, Sehnen und Geweben. Zerreißungen sind darüber hinaus in der Praxis oft mit der Durchtrennung von Blutgefäßen und Nerven verbunden.

Was verstehen Unfallversicherer unter Zerrungen?

Unter Zerrungen versteht man gewaltsame Überdehnungen von Muskeln und Bändern. Zerrungen sind meist mit Blutergüssen verbinden.