Sturz vom Fahrrad


Sturz vom Fahrrad:
Wie Sie lebensgefährliche Verletzungen vermeiden


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Sturz vom Fahrrad

Ein Sturz vom Fahrrad zieht häufig tragische Folgen nach sich. Leider passiert das immer häufiger. Motorrad fahren ist gefährlich. Das weiß jedes Kind. Doch Fahrräder hat kaum jemand auf dem Schirm.

Seit über zwei Jahrzehnten sank die Zahl der tödlich im Straßenverkehr verletzten Personen in Deutschland kontinuierlich. Während 1997 noch 8.549 Menschen getötet wurden, lag diese Zahl zwanzig Jahre später bei weniger als der Hälfte (3.180 im Jahr 2017). Seit 2018 Jahren hat sich diese Entwicklung allerdings verändert, denn die Zahl der jährlichen Verkehrstoten legte wieder um ca. 100 Opfer zu. Die Statistiken belegen, warum Radfahrer eine Unfallversicherung brauchen.

Wohingegen Autofahrer und Fußgänger seltener ums Leben kamen, kletterte die Zahl der getöteten Radfahrer auf eine neue Rekordmarke von 432 Unfallopfern. Diese Tatsache ist ausgesprochen tragisch, denn es sind vor allem Jugendliche betroffen. Junge Menschen, die sich gesund und umweltfreundlich mit einem Fahrrad von A nach B fortbewegten. Obgleich Jugendliche nur etwa 8 % der Bevölkerung ausmachen, waren über 12 % der tödlich verletzten Unfallopfer im Alter von 18 bis 24 Jahre. Ebenso wie bei einem Sturz vom Pferd, hätte ein Schutzhelm auch vielen Radfahrern das Leben retten könne, denn Kopfverletzungen sind eine der häufigsten Todesursachen beim Sturz mit dem Fahrrad.


Zahlen, Daten und Fakten zu Fahrradstürzen


  • Der Radverkehr nahm von 2007 bis 2016 um ca. 6 Mrd. Personenkilometer zu.
  • Die meisten Unfälle mit dem Fahrrad ereignen sich innerorts (68 %).
  • Fehlende Infrastruktur (keine bzw. zu wenig Radwege)
  • Der Platz in den Städten reicht für die wachsende Zahl von Fußgängern, Radfahrern, eBikes, Pedelecs, eScootern, PKWs und Bussen nicht mehr aus.
  • Die wenigsten Autos, LKWs und Busse verfügen über Assistenzsysteme, welche dem Fahrer signalisieren, wenn sich Passanten oder Radfahrer im toten Winkel aufhalten.
  • Pedelecs ermöglichen Senioren Geschwindigkeiten, welche sie womöglich nicht mehr beherrschen können.
  • Im Jahr 2018 trugen 18 % aller Radfahrer einen Helm.
  • Etwa 82 % aller Kinder von 6 bis 10 Jahre fahren mit einem Schutzhelm.
  • Bei den 11- bis 16-jährigen Radfahrern liegt der Anteil der Helmträger immerhin noch bei 38 %, wohingegen nur noch 7 – 23 % der Erwachsenen das Verletzungsrisiko bei einem Sturz vom Fahrrad reduzieren.

Obschon seit April 2020 aufgrund der Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) ein Mindestabstand von 1,50 Meter beim Überholen von Fahrrädern bzw. sogar 2,00 Meter für Fahrräder mit Kinderanhänger gilt, wird das Unfallrisiko auf dem Fahrrad vermutlich hoch bleiben. Dies liegt vor allem daran, dass diese Abstandsregelung in vielen Innenstädten nicht realisiert werden kann:

Sturz vom Fahrrad - StVO Abstandsregel 2020

Das größte Risiko bei einem Sturz vom Fahrrad

Schaut man in die Unfallstatistiken, fragt man sich, warum mehr Radfahrer im Verkehr sterben. Doch dafür gibt es plausible Gründe:

  • Laut einer Analyse der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (2017) kommt es bei jedem 4. Sturz vom Fahrrad zu Kopfverletzungen.
  • 70 % aller Fahrradfahrer mit lebensgefährlichen Verletzungen sind schwer am Kopf verletzt.
  • Mehrfach-Verletzungen (Polytrauma)

Obgleich der Bundesgerichtshof (BGH) durch ein Urteil im Jahr 2014 die Einführung einer Helmpflicht für Fahrradfahrer verneinte, empfehlen Unfallchirurgen, Unfallversicherungen und das Bundesverkehrsministerium ausdrücklich das Tragen eines Schutzhelms.

Innovativer Kopfschutz für Helm-Muffel

Angesichts der Tatsache, dass 25 Prozent aller Fahrradunfälle Kopfverletzungen nach sich ziehen bzw. dass 2 von 3 lebensgefährlich Verletzten Kopfverletzungen aufweisen, kann ein Fahrradhelm Leben retten. Dennoch gibt es Biker, die beispielsweise aus ästhetischen Gründen auf das Tragen eines Schutzhelms verzichten, insbesondere im Stadtverkehr. In diesen Fällen kann ein Hövding 3 Airbag Helm der Retter in der Not sein. Dieser Hightech-Helm besteht quasi nur aus einer Halskrause, welche über die integrierten Sensoren bei einem Sturz mit dem Fahrrad innerhalb von Sekundenbruchteilen den Airbag auslösen. Wissenschaftlichen Studien zu Folge ist ein Hövding 3 Airbag Helm sogar bis zu 8 Mal sicherer als ein klassischer Fahrradhelm.

Die 3 häufigsten Verletzungen Bagatellverletzungen bei Fahrradunfällen

Die Diagnosen der behandelten Unfallärzte nach einem Sturz mit dem Fahrrad lauten oft:

  • „Starke Schulterschmerzen nach Sturz vom Fahrrad“
  • „Nackenschmerzen nach Sturz vom Fahrrad“
  • „Nach Sturz vom Fahrrad Kopfschmerzen“
  • „Schmerzen nach Sturz vom Fahrrad“

Im günstigsten Fall kommen Fahrradfahrer mit leichten bis mittelschweren Verletzungen davon. Doch die Folgen bei einem Sturz vom Fahrrad können bleibende Schäden in Form einer Invalidität nach sich ziehen.

  • 1. Prellungen
    • Prellungen (Kontusionen)
    • Hämatome (Blutergüsse)
    • Weichteilverletzungen bis in tiefe Haut- und Muskelschichten
    • Frakturen (Knochenbrüche)
    • Auffällig oft betroffen sind die oberen Gliedmaßen (Extremitäten) im Bereich der Arme und Schultern aufgrund des
      Abfang-Reflexes bei einem Sturz mit dem Fahrrad
    • Knieverletzungen
  • 2. Schürfwunden
    • Verletzungen der oberen Hautschicht (Epidermis) häufig an Armen und Beinen
    • Blutende Wunden wenn die tiefer liegende Lederhaut (Corium) verletzt wird
    • Wundinfektionen mit ggf. Wundstarrkrampf als Folge
  • 3. Verstauchungen (Distorsionen)
    • Überdehnungen häufig im Bereich des Handgelenks
    • Blutergüsse an bzw. in den Gelenkkapseln

Auch bei größter Vorsicht lassen sich die Gefahren im Straßenverkehr für Radfahrer nur bedingt reduzieren. Aus diesem Grund gilt: Eine private Unfallversicherung macht für jeden Sinn, der mit dem Fahrrad unterwegs ist. Vor allem, um existenzbedrohende finanzielle Folgen nach einem Unfall abzumildern.

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