Unfallversicherung sinnvoll – wann, wo und für wen?


Unfallversicherung sinnvoll oder nicht?


Unfallversicherung sinnvoll oder nicht
Für wen macht eine private Unfallversicherung Sinn?

Ist eine Unfallversicherung sinnvoll? Gibt es bessere Alternativen? Warum reicht die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus? Über den Sinn einer privaten Unfallversicherung scheiden sich die Geister. Nach einem schweren Verkehrsunfall war für uns die Antwort leicht. Lesen Sie, worauf es ankommt und wie Sie die für Sie beste Police finden.

Der Gesetzgeber schützt Sie nur bei Unfällen im Zusammenhang mit Ihrer Arbeit. Und dann auch nur dürftig mit gefährlichen Lücken. Deshalb gibt es zum privaten Unfallschutz vor allem für Kinder, Hausfrauen, Rentner und Menschen ohne Arbeit keine Alternative. Aber auch für Angestellte, Beamte und Selbstständige spricht vieles dafür. Erfahren Sie alles, was Sie über den Sinn und Unsinn von Unfallversicherungen wissen müssen.

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Ihr Kontostand entscheidet ob für Sie eine Unfallversicherung sinnvoll ist


Wie würden Sie eine Unfallversicherung bezeichnen?

  • sinnvolle Vorsorge
  • unverzichtbare Absicherung
  • überflüssiger „Luxus“

Wenn Sie morgens frei entscheiden können, ob Sie aufstehen oder liegen bleiben, dann ist eine Unfallversicherung für Sie womöglich weniger sinnvoll als für die meisten Menschen. Jedoch bedeutet ein schwerer Unfall immer auch einen Verlust an Lebensqualität. Selbst wenn Sie nur noch aus Spaß an der Freud arbeiten.

Ob eine Unfallversicherung für Sie vernünftig, erforderlich oder überflüssig ist, hängt von 2 Fragen ab:

  • 1. Könnten Sie ab sofort finanziell für immer auf Ihre Arbeitskraft verzichten?
  • 2. Wie viel ist Ihnen Ihre „Lebensfreude“ wirklich wert?

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Wer kann schon sagen, was irgendwann einmal geschieht. Wer weiß schon, ob er eines Tages einen Unfall erleidet. Und dabei für immer bleibende Schäden davonträgt.

Zum Beispiel Markus Rehm: Ein Motorboot überfuhr den 14-jährigen Teenager beim Wakeboarden. Die Ärzte mussten seinen rechten Unterschenkel amputieren. Der Ausnahme-Athlet zeigt einerseits, wie sich das Leben von der einen auf die andere Sekunde komplett verändern kann. Darüber hinaus ist er das beste Beispiel, dass es auch nach einem schweren Unfall weitergeht: Mit 8,62 Meter bei der Para-Leichtathletik-EM in Polen holte er sich den Weltrekord im Weitsprung. Herzlichen Glückwunsch!

Nach dem Motto „Besser haben statt brauchen“ zahlt es sich daher für die meisten Menschen aus, wenn sie eine finanzielle Vorsorge treffen. Wichtig ist jedoch, dass Sie nicht irgendeine, sondern die beste Unfallversicherung für Ihren Bedarf wählen. Aus diesem Grund sind wir Versicherungsmakler.

Im Leben kommt es häufig anders als man denkt 

Kennen Sie Murphys Gesetz, besser bekannt als Murphys Law? In der Kurzform lautet es flapsig: „Shit happens“. Aber diese Floskel hat einen ernsten Hintergrund, welchen auch heute noch Wissenschaftler zur Vermeidung von Fehlerquellen beherzigen. Der Ingenieur Captain Murphy stellte 1949 die These auf: „Whatever can go wrong will go wrong“. Zuvor war ein Experiment kollosal fehlgeschlagen. Übersetzt bedeutet es: Alles, was schiefgehen kann, wird auch früher oder später schiefgehen.

Genau darum geht es bei einer Unfallversicherung:

  • das plötzlich eintretende Ereignis, mit dem Sie nicht rechnen konnten.
  • die unerwartete Abweichung von „Plan A“, welche Ihr Leben für immer verändert.
  • den „Plan B“, der Sie vor Ungewissheit und finanziellen Nachteiliger schützt.

Unfälle kann man nie zu 100 Prozent vermeiden

Fakt ist: Selbst wenn Sie sehr planvoll vorgehen kann sich jederzeit ein Unfall ereignen. Denn trotz aller Vorsicht sind Unfälle für den Einzelnen nicht berechenbar. Zumal sie aus heiterem Himmel und ohne Ansage auftreten. In Köln sagt man: „Et kütt wie et kütt“ (es kommt wie es kommt). Allerdings kann ein einziger Unfall Ihr Leben für alle Zeiten belasten. Eine Unfallversicherung ist daher ohne Frage für die meisten Menschen zweckmäßig.

Vielleicht haben Sie ja für sich sogar schon den Nutzen einer Unfallversicherung erkannt. Wichtig dabei ist: Nur wenn Sie selbst das gute Gefühl spüren, dass eine Unfallversicherung wirklich sinnvoll ist, sind Sie auch nach Jahren noch mit dem Abschluss Ihrer Unfall-Vorsorge zufrieden.

Laut statistischem Bundesamt mussten im Februar 2015 rund 41,84 Mio Menschen in Deutschland ihr Leben aus eigener Arbeit bestreiten. Für jeden von ihnen ist eine private Unfallversicherung sinnvoll. Demgegenüber ist die Zahl der deutschen Millionäre mit rund 892.000 im Vergleich klein (D.A.CH-Vermögensreport 2013). Unterm Strich bedeutet das: Rund 98 % aller in Deutschland lebenden Menschen sind mit einer Unfallversicherung gut beraten.


Macht eine ergänzende private Unfallversicherung überhaupt Sinn oder ist nur eine weitere überflüssige Police im prallen Versicherungsordner?


Viele Menschen fragen sich: Welche Versicherung braucht man? Dabei gerät oft in Vergessenheit, dass man eine Unfallversicherung nicht zurück datieren kann. Daher muss der Vertrag bereits wirksam bestehen, bevor ein Unfall eintritt und womöglich lebenslange Folgen nach sich zieht. Deshalb sollte man nicht zu lange überlegen und abwägen.

Immer wieder bedauern die Unfallopfer selbst oder deren Eltern im Nachhinein ihr zu langes Zögern. Vor allem wenn ein Unfall eine schwere Invalidität nach sich zieht. In der Praxis stellen wir 2 Dinge fest:

  • Viele Menschen schätzen den Beitrag für eine Unfallversicherung viel zu hoch. Daher schieben sie den Vertragsabschluss zu lange auf, obwohl sie eine private Unfallversicherung als sinnvoll und notwendig bewerten.

  • Ebenso viele Opfer ärgern sich nach einem Unfall wenn sie erfahren, wie wenig Geld sie für ihre finanzielle Sicherheit hätten investieren müssen. Doch dann ist es zu spät.

Informieren sich jetzt, wann und für wen eine private Unfallversicherung Sinn macht. Anhand der dargestellten Personengruppen und Risiken können Sie dann leicht entscheiden, ob auch für Sie eine Unfallversicherung sinnvoll ist. Im Zweifel raten wir Ihnen imer zu einem kurzfristig Online-Abschluss einer Unfallversicherung. Denn es ist immer besser, eine Unfallversicherung zu haben, als nur darüber nachzudenken. Außerdem bieten Ihnen TOP-Anbieter ein tägliches Kündigungsrecht. Damit sind Sie immer flexibel.


Eine Unfallversicherung ist sinnvoll wenn Sie gerne Fahrrad fahren


Eine Unfallversicherung ist sinnvoll für Fahrradfahrer

Pro Tag stirbt mindestens ein Fahrradfahrer auf deutschen Straßen. Alle 30 Minuten wird ein Radler durch einen Fahrradsturz oder eine Kollision mit einem anderen Kraftfahrzeug im Straßenverkehr verletzt.

Ich habe dies im Bekanntenkreis vor ein paar Jahren selbst erlebt, denn auch der Arbeitskollege meiner Schwester verunglückte tödlich mit dem Fahrrad. Wir kannten uns von Geburtstagsfeiern. Er war auf dem Nachhause-Weg durch die Stadt. So wie schon hunderte Male zuvor. Ein Drama! Viele Radler stellen sich daher jeden Tag die Frage:

Zahlt eine Unfallversicherung auch bei einem Fahrradsturz?

Ja! Ein Fahrradsturz ist ein versichertes Ereignis in der privaten Unfallversicherung. Es besteht noch nicht ein Mal eine Helmpflicht. Nichtsdestotrotz empfiehlt sich das Tragen eines Schutzhelms, denn Studien zeigen: Ein Schutzhelm kann die Zahl von tödlichen oder schweren Unfallfolgen für Radfahrer deutlich reduzieren. Allerdings lassen sich Todesfälle und schwere Verletzungen nie ganz vermeiden.

Maximale Sicherheit bieten Airbag-Helme. Diese Helme wurde speziell für Fahrradfahren in der Stadt entwickelt. Integrierte Sensoren lösen bei einem Fahrradsturz in Sekundenbruchteilen den Airbag aus. Laut wissenschaftlichen Studien ist die Airbag-Technologie 8 Mal sicherer ist als herkömmliche Fahrradhelme.

Eine gesetzliche Helmpflicht würde die gesellschaftlichen Gesundheitskosten zwar um 472 Mio. Euro reduzieren. Allerdings ließen sich auch rund 4,5 Prozent der Biker durch die obligatorische Kopfbedeckung das Radeln ganz vermiesen. Viele Drahtesel blieben mit Helmpflicht stehen.

Zahlen, Daten und Fakten zu Unfällen mit dem Fahrrad:

  • Alles in allem verunfallten 88.850 Radfahrer in Deutschland (+ 11% zum Vorjahr)
  • 445 Verkehrstote mit einem Fahrrad (+ 63 Radler zum Vorjahr)
  • Seit 2010 ist die Zahl der tödlichen Unfälle mit einem Fahrrad seit 2010 um 16,8 Prozent merklich angestiegen
  • Kinder erlitten in 21 Fällen eine tödliche Verletzung
  • Der Anteil von Kindern als Unfallopfer mit dem Fahrrad stieg auf 10.225 Kinder
  • Zusammenstöße zwischen Fahrrad und Auto werden zu 75 % vom PKW-Fahrer verursacht

Da ständig mehr Menschen Alternativen zum Auto suchen, steigt der sowieso schon beengte Radverkehr an und das Unfallrisiko für Fahrradfahrer klettert in die Höhe. E-Scooter verschärfen diesen Zustand.

Häufigste Ursachen für Fahrradunfälle:

  • nach rechts abbiegende Lkw
  • Zusammenstöße mit anderen KFZ
  • vor allem beim Einbiegen, Überqueren oder Abbiegen

Typische Verletzungsmuster bei Fahrradunfällen

  • Häufige Weichteilverletzungen wie z.B.
    • Abschürfungen
    • Risswunden
    • Quetschwunden
  • Tiefere Wunden mit Infektionsgefahr
  • Schlüsselbein, Schulterblatt und Akromioklavikular-Gelenk
  • Oberschenkelhalsbruch bei Anprall an ein Auto oder Aufprall auf den Asphalt
  • Ellbogen-, Unterarm- und Handgelenksfraktueren bei Abfangversuchen
  • Kopfverletzungen mit schweren Schädel-Hirn-Traumata

UNFALLVERSICHERUNG FÜR FAHRRADFAHRER


Ist eine Unfallversicherung sinnvoll für Fußgänger ?


Dieser tragische Verkehrsunfall in München zeigte uns, warum auch für jeden Fußgänger eine Unfallversicherung sinnvoll sein kann. Denn am 27.04.2015 wurden wir unfreiwillig Zeuge eines schweren Unfalls mit 2 Fußgängern. Als wir an der Bayerischen Staatsoper in München vorbei schlenderten, ereignete sich dort ein Drama:

Ein 23-jähriger Audi-Fahrer raste vom Max-Joseph-Platz in die Maximilianstraße. Dabei übersah er einen BMW und rammte diesen am Heck. Der Aufprall war so heftig, dass der Audi auf unseren Gehweg schleuderte. Dort prallte er in zwei Fußgänger. Ein 65-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen. Eine Passantin (ca. 50 Jahre) wurde von dem Fahrzeug überrollt. Die Frau in meinem Alter erlitt schwerste Verletzungen. Die Rettungskräfte konnten sie nicht mehr beleben – sie verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Nur wenige Minuten früher wären wir womöglich wir die Opfer gewesen.

Fußgänger sind schutzlos in Schrittgeschwindigkeit unterwegs

Fußgänger sind langsam. Im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmen sogar sehr langsam. Sie gehen in „Schrittgeschwindigkeit“. Das bedeutet 3 – 5 km/h. Im Vergleich zu einem Fahrrad oder E-Bike (20 km/h) oder einem Auto (50 – 60 km/h) besteht somit ein gewaltiger Unterschied. Trotz des geringen Tempos können Fußgänger jedoch spontaner als andere Verkehrsteilnehmer ihre Richtung ändern. Dies führt zu nicht vorhersehbaren Bewegungsmustern. Und daraus ergeben sich potenzielle Gefahrenquellen. Neben Zusammenstößen mit anderen Verkehrsteilnehmern, kommt es darüber hinaus zu einer erheblichen Anzahl an Eigenunfällen, wie zum Beispiel Stürzen.

Die Unfallstatistiken zeigen allerdings: In jährlich über 16.000 Fällen ist das falsche Verhalten von anderen Fahrzeugführern die Ursache für Personenschäden bei Fußgängern. Damit sind Fußgänger häufig das „Unfallopfer“. Außerdem haben Passanten keine Knautschzone. Dementsprechend hoch ist das Verletzungsrisiko. Deshalb liegt die Wahrscheinlichkeit, als schutzloser Verkehrsteilnehmer tödlich zu verunglücken ca. 5 – 8 Mal höher als das Risiko eines PKW-Insassen.

Zahlen, Daten und Fakten zum Unfallrisiko für Fußgänger

  • als Fußgänger ist das Risiko eines tödlichen Unfalls besonders hoch
  • die meisten Fußgänger verunglücken innerhalb geschlossener Ortschaften
  • Auf 1 Mrd. Personenkilometer kommen 14 tote Fußgänger (2017)
  • Im Vergleich dazu ca. 2,4 Auto- und Motorradfahrer
  • In ca. 75 % aller Fußgänger-Unfälle sind andere Verkehrsteilnehmer schuld
  • Bei Kollisionen zwischen einem Fahrrad und einem Fußgänger liegt die Hauptverantwortlichkeit in 59 % der Fälle beim Biker
  • Ca. 56 % aller getöteten Fußgänger sind über 64 Jahre alt
  • Etwa 40 % aller Fußgänger-Unfälle ereignen sich im Frontbereich und ca. 20 % beim zurückfahren
  • Das Tippen am Smartphone erhöht das Unfallrisiko für Fußgänger
  • Wer am Handy Musik hört, steigert sein Unfallrisiko gar um das 4-fache
  • Wer als Fußgänger im Verkehr Texte tippt, verdoppelt sein Unfallrisiko
  • Kinder bis 6 Jahre verunglücken in jedem 4. Fall als Fußgänger

Welche Unfallversicherung speziell für Landwirte Sinn macht


Versicherte Personen die den Beruf Landwirt ausüben erhalten bei der NV-Versicherung 25 Prozent. Die NV-Versicherung ist seit 1818 traditionell der Landwirtschaft verbunden. Die Tarife der NV-Versicherung belegen immer wieder Spitzenplatzierungen in unabhängigen Leistungsvergleichen (z.B. der Tarif UNFALLMAXX, „Platz 1“ unter 4.000 getesteten Tarifen / Finanztest 2007)


Ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht bereits ausreichend?


Als erstes könnte man sich fragen, ob nicht die gesetzliche Unfallversicherung bereits ausreichend ist. Dabei sind verschiedene Komponenten zu berücksichtigen. Bei der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft oder Schülerunfallversicherung) ist es nicht so wie bei einer gesetzlichen Krankenversicherung, dass jeder Mensch mehr oder weniger automatisch gesetzlich unfallversichert ist.

Vielmehr gibt es Unterschiede hinsichtlich der verschiedenen Personengruppen. So sind viele Menschen zwar während ihrer beruflichen Tätigkeit gesetzlich gegen Unfälle versichert, jedoch nicht in ihrer Freizeit. Besonders problematisch stellt sich die Situation beispielsweise dar für:

  • Arbeitslose
  • Hausfrauen
  • Selbstständige
  • Senioren / Rentner
  • Kinder / Schüler / Studenten

Diese Personen haben in der Regel keinen oder nur einen sehr eingeschränkten gesetzlichen Unfallschutz.

Auch Berufstätige, die grundsätzlich von der gesetzlichen Unfallversicherung erfasst werden, sind dennoch nicht umfassend bei allen Unfällen versichert. Entscheidend hierbei ist, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur bei berufsbedingten Unfällen und bei Wegeunfällen tätig wird. Diese Definition wird jedoch sehr streng zu Lasten des Versicherten ausgelegt. Sollte sich also ein Unfall in der Freizeit ereignen, so nützt eine gesetzliche Unfallversicherung wenig.

Das Bestehen einer gesetzlichen Unfallversicherung bedeutet also nicht, dass automatisch rund um die Uhr ein Grundschutz für alle Lebensbereiche besteht, sondern nur, dass gewisse berufliche Risiken abgesichert sind. Die Grenzen dieses gesetzlichen Schutzes sind sehr eng gesteckt, so dass auch für gesetzlich unfallversicherte Berufstätige eine zusätzliche private Unfallversicherung sinnvoll und empfehlenswert ist.


Nicht nur im Beruf, sondern vor allem in Freizeit und Haushalt ist eine Unfallversicherung sinnvoll


Auch ohne eigenes Verschulden bergen Wohnung und Haus Gefahren. Dies gilt insbesondere für die Gefahr eines Feuers. Was viele nicht wissen:

  • In Deutschland kommen pro Jahr etwa 400 Menschen durch einen Brand zu Tode.
  • Bei 95 % der Brandunfälle sind nicht die Flammen, sondern die Brandgase das Gefährlichste.
  • 2 von 3 Brände überraschen die Opfer im Schlaf.
  • Pro Jahr tragen etwa 6.000 Brandverletzte Dauerfolgen davon.

Die besten Unfallversicherungen leisten nicht nur für Langzeitschäden als Brandopfer, sondern auch dann, wenn Sie beispielsweise als Helfer bei der Rettung von Menschen, Tieren oder Sachen aufgrund Ihres freiwilligen Einsatzes Verletzungen erleiden.

TIPP: Testsieger-Rauchmelder prüfen alle 10 Sekunden die Umgebung auf Rauch und erkennen somit Brände frühzeitig.

Kein gesetzlicher Schutz während der Freizeit

Der Freizeitmonitor 2019 der Stiftung für Zukunftsfragen zeigt das deutsche „Luxus-Problem“ im Hinblick auf den Unfallschutz, denn die gesetzliche Absicherung gilt nicht in der Freizeit:

  • Deutsche haben jedoch ca. 2.537 Stunden echte Freizeit (29 %)
  • dazu werden ca. 29 % der Zeit verschlafen
  • weitere 22 % der Zeit (1.956 Std.) benötigen Körperpflege und Essen
  • nur 20 % der Zeit (1.718 Stunden) erfordert die Arbeit
  • Durchschnittlich übt jeder pro Woche 23 unterschiedliche Aktivitäten aus. Einerseits aus Angst, etwas zu verpassen (FOMO). Anderseits aufgrund von immer mehr Verpflichtungen oder z.B. Arbeit im Home-Office.

Fakt ist: Während ca. 80 Prozent der Zeit besteht kein gesetzlicher Unfallschutz. Gerade aus diesem Grund ist eine private Unfallversicherung so sinnvoll. Zumal preisgünstiger Unfallschutz von 500.000 Euro für nur 40 Cent am Tag erhältlich ist.

Die meisten Unfälle passieren in Haushalt und Freizeit

Statistisch passieren jedoch gerade bei Freizeitaktivitäten besonders viele Unfälle. Deshalb ist es ratsam, für diesen überwiegenden Lebensbereich eine finanzielle Vorsorge zu treffen. So können Sie Ihren Hobbys unbeschwert nachgehen und sind rund um die Uhr sorgenfrei geschützt.

So viele Unfälle verlaufen tödlich

Die Statistiken zeigen auffallend hohe Unfallquoten für die Bereiche Haushalt und Freizeit. Sowohl im Hinblick auf die Unfalltodesopfer, als auch auf die Zahl der Verletzten. Da niemand 24 Stunden am Tag arbeitet, ist eine Unfallversicherung auch für die Personen sinnvoll ist, die bereits einer gesetzlichen Unfallversicherungspflicht unterliegen. Nur mit einer zusätzlichen privaten Unfallversicherung besteht ein zeitlich und örtlich umfassender Schutz bei nahezu allen denkbaren Unfällen.

Unfallopfer in Millionen

Leistungen

Es ist ein Fakt, dass nicht für jeden eine Unfallversicherung sinnvoll ist. Lesen Sie weiter worauf Sie beim Abschluss einer Unfallversicherung achten sollten. Nützliche Informationen, warum dennoch für die meisten Menschen eine Unfallversicherung sinnvoll ist, finden Sie auch in der kostenlosen Broschüre des GDV.


Warum es für Sie bei der Unfallversicherung sinnvoll ist, sich auf die individuelle Absicherung Ihrer Arbeitskraft zu konzentrieren…


Bei einer Unfallversicherung gibt es nicht ein 08/15-Standard-Konzept, welches pauschal für jeden passt. Eine Unfallversicherung kann vielmehr wie ein Maßanzug Ihren persönlichen Zielen und Wünschen angepasst werden. Sie können detailliert Ihre Unfallversicherung quasi im Baukasten-System individuell zusammenstellen, denn es ist doch so…

Das Leben ist ein Risiko. Der eine geht mehr Risiken ein – der andere weniger. Sportlich aktive Menschen unterliegen grundsätzlich einem höheren Unfallrisiko. Hier sollte deshalb abgewogen werden, welche Unfallversicherung sinnvoll ist, da es sein kann, dass bestimmte Risikosportarten vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind. Dies ist aber im Einzelfall zu untersuchen und variiert von Versicherung zu Versicherung. Auch hier verschafft ein professioneller Unfallversicherungsvergleich schnell Klarheit. Wichtig! Wenn Sie irgendwelche Sonderabsprachen mit dem Versicherer treffen, dann sollten Sie diese in Ihrem eigenen Interesse auch schriftlich festhalten lassen.

Eigenes Sicherheitsbedürfnis versus objektives Risiko

Bei der Frage, ob eine Unfallversicherung sinnvoll ist, spielt auch Ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis eine Rolle. Will man jeden Tag mit der Angst leben, dass möglicherweise ein schwerer Unfall passiert und man der Situation finanziell hilflos ausgeliefert ist – oder kauft man sich lieber finanzielle Sicherheit und muss sich über solche Szenarien keine Gedanken mehr machen? Auch das lässt sich nicht pauschal mit „ja“ oder „nein“ beantworten, sondern hängt auch von der eigenen Risikoneigung ab, denn…

Die Erfahrungen und Erlebnisse aus der Vergangenheit prägen unseren Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit. Dabei ist häufig zu beobachten, dass gerade die Personengruppen, welche riskanter leben, die Notwendigkeit einer Unfallversicherung nicht unbedingt sehen. So haben beispielsweise Ski-Fahrer ein deutlich höheres Unfallrisiko, wie nicht nur der tragische Unfall von Prominenten wie Michael Schumacher vor Augen führt. Für Motorradfahrer gilt dies ebenso.

Konzentrieren Sie sich auf die wahren Risiken

Generell sollte man sich bei Versicherungen auf 2 Bedrohungen konzentrieren:

  1. Existenz-zerstörende Risiken
  2. Existenz-bedrohende Risiken

Achten Sie bei der Bewertung von Risiken

  • nicht zu sehr auf Ihre subjektive Empfindung
  • sondern auf das objektive Risiko

Niemand wünscht sich einen Unfall. Daher ist es ganz natürlich, dass man diesen Gedanken weit von sich schiebt. Dennoch sollte man mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten und Risiken absichern, bevor es zu spät ist. Zumal Unfallgefahren realistisch drohen und Ihre Existenz gefährden können.

Alter als Maßstab für die Versicherungssumme

Bei der Wahl der passenden Unfallversicherung spielt auch das eigene Lebensalter im Zeitpunkt des Abschlusses der Versicherung eine Rolle. Sie sollten sich fragen, wie viele Jahre Sie womöglich mit den Leistungen aus Ihrer Unfallversicherung (über)leben müssen. Während jüngere Menschen noch viele Lebensjahre vor sich haben, nimmt die Lebenserwartung im Alter zwangsläufig immer weiter ab. Dies hat Auswirkungen auf Ihren Versicherungsbedarf. Grundsätzlich muss deshalb die Invaliditätssumme für Kinder und Berufstätige höher angesetzt werden, als für Menschen im Ruhestand.

Zusatzleistungen

Neben den Standardleistungen (Invalidität/Unfallrente) gibt es in einer privaten Unfallversicherung auch zusätzliche Erweiterungen und Einschlüsse, zwischen denen Sie wählen können. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, einen solchen Vertrag abzuschließen, sollten Sie sich diese zusätzlichen Leistungen zumindest einmal ansehen und dann entscheiden, ob Sie diese für notwendig erachten.

Unfallversicherung sinnvoll durch Extras ergänzen

Jedoch bleibt anzumerken, dass in der Regel niemand alle Zusatzleistungen benötigt. Es handelt sich um die Absicherung spezieller Risiken und Vorlieben, so dass individuell festgestellt werden muss, ob hier für Sie ein konkretes Absicherungsbedürfnis besteht. Die meisten Policen beinhalten beitragsfreie Leistungen wie zum Beispiel Bergungskosten und kosmetische Operationen. Allerdings unterscheiden sich die Tarife deutlich hinsichtlich der Höhe der mitversicherten Leistungen.

Darüber hinaus können vereinbart werden:

  • Todesfälle durch Unfall (Unfalltod)
  • Unfallkrankenhaus-Tagegeld
  • Unfall-Tagegeld
  • Unfall-Rente
  • Mehrleistungen bei hohen Invaliditätsgraden (Progressionen)
  • Assistance-(Service-)Leistungen
  • Krebs / Knochenbruch
  • Dynamik
  • etc.

Wichtig ist, dass der Versicherungsnehmer versteht, welche Leistungen sich hinter diesen Begriffen konkret verstecken und umfassend prüft, ob er sich Situationen im Leben gegenübersieht, in denen er diese gebrauchen kann. Im Tarifvergleich finden Sie unter der blauen Schaltfläche mit dem „i“ zu jeder Position eine ausführliche Erklärung.


Unfallversicherung sinnvoll als Alternative und Ergänzung zu anderen Policen


Es ist ein Fakt: Die private Unfallversicherung ist mit Abstand die günstigste Form, wenn Sie eine finanzielle Absicherung Ihrer körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit wünschen. Zwar gibt es Alternativen wie zum Beispiel Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- oder Dread-Disease-Versicherungen (auch als „Schwere-Krankheiten-Vorsorge“ oder „Critical Illness“ bezeichnet), aber diese Vertragsformen

  • sind deutlich teurer
  • erfordern eine wesentlich intensivere Gesundheitsprüfung.

Gerade für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, Vorerkrankungen, Gebrechen oder Behinderungen stellt daher eine Unfallversicherung oft die einzig realisierbare Risikovorsorge dar. Einige Anbieter bieten sogar leistungsstarke Unfallversicherungen ohne Gesundheitsprüfung.

Unfallversicherung vs Krankenversicherung

Rund 56,3 Mio. Menschen sind Stand Mai 2020 in einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert, doch die GKV kann eine private Unfallversicherung auf keinen Fall ersetzen, denn sie leistet im Wesentlichen nur für:

  • die medizinisch notwendige Heilbehandlung
  • Ärztliche Behandlung / Krankenhausbehandlung
  • Arzneimittel / Verbandsmittel / Hilfsmittel
  • zeitlich und der Höhe nach begrenzter Verdienstausfall

Doch dies alles ist angesichts der finanziellen Belastung, die ein schwerer Unfall nach sich zieht allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. Bereits der rollstuhl-gerechte Umbau eines Einfamilienhauses kann heute bis zu 90.000 Euro kosten. Diese Ausgaben übernimmt die Krankenkasse nicht.

Darüber hinaus laufen die meisten Kosten weiter, z.B. für

  • Mieten
  • Hypotheken
  • Darlehens- / Finanzierungs- / Leasing-Raten
  • Strom / Gas / Wasser
  • Kraftstoffkosten für Benzin & Diesel
  • Telefon / TV / Internet
  • Versicherungen
  • Essen & Trinken
  • Hygiene & Körperpflege
  • Bildung & Ausbildung
  • Haltung von Tieren
  • Reisen / Urlaub
  • Hobbys
  • Mitgliedsbeiträge z.B. im Fitness-Club
  • sonstige Lebenshaltungskosten

Die wichtigste Aufgabe einer privaten Unfallversicherung ist es daher, erstens unfallbedingte Mehrkosten, zweitens Einkommensverluste und drittens Einbußen an Lebensqualität finanziell auszugleichen. Dies kann die gesetzliche Krankenversicherung nicht leisten, denn nach spätestens 78 Wochen zahlt die Krankenkasse kein Krankengeld mehr. Doch das Leben geht nach einem Unfall womöglich noch Jahrzehnte weiter.

Aus diesem muss die Invaliditätssumme in einer privaten Unfallversicherung ausreichend hoch bemessen werden. Sie wissen nicht, wie hoch Sie sich versichern sollten? Lesen Sie den Artikel: Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Unfallversicherung vs Haftpflichtversicherung

Anders als z.B. in der privaten Haftpflichtversicherung zahlt eine private Unfallversicherung unabhängig von der Schuldfrage. Das bedeutet für Sie: Ganz gleich, ob Sie einen Unfall selbst verursacht haben (z.B. ein Sturz auf der Treppe) oder ob Sie durch das Fehlverhalten eines anderen verletzt wurden (z.B. ein Fahrradfahrer fährt Sie auf dem Gehweg um), Ihre private Unfallversicherung steht Ihnen finanziell mit den vereinbarten Leistungen zur Seite – rund um die Uhr, auf der ganzen Welt. Etwaige Haftpflichtansprüche werden nicht mit einer privaten Unfallversicherung verrechnet. Diese erhalten Sie bei Fremdverschulden zusätzlich.

Fazit zum Sinn einer privaten Unfallversicherung

Dass eine Unfallversicherung für die meisten Menschen sinnvoll ist, sollte klar und deutlich geworden sein. Die Vorteile dieser Absicherungsform liegen auf der Hand. Insbesondere angesichts der relativ geringen Kosten. Im Ergebnis kann man jedem, der auf die Früchte seiner Arbeitskraft – also auf sein selbst erarbeitetes Einkommen – angewiesen mit gutem Gewissen raten, sich und seine Familie mit einer Unfallversicherung sinnvoll abzusichern. Mit dem professionellen Beste-Unfallversicherung Tarifvergleich finden Sie die für Sie passende und preisgünstigste Unfallversicherung. Jetzt kostenlos testen!

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