Ist Kitesurfen gefährlich

Warum ist Kitesurfen gefährlich ?

KITESURFER UNFALLSCHUTZ ⏩

Die Frage: „Ist Kitesurfen gefährlich?“ muss man mit einem klaren „Ja“ beantworten. Allerdings gilt dies auch für viele andere Sportarten. Wie zum Beispiel für Motorradfahren, welches von etwa 15 Millionen Deutschen ausgeübt wird. Aber Sie können Ihr Risiko beim Kitesurfen deutlich reduzieren, denn rund 80 % der Kitesurf-Unfallopfer halten einen Unfall für vermeidbar.

Diese Gefahren sollte jeder Kitesurfer kennen:

Das Leben ist ein Risiko an sich. Es verhält sich wie mit einem Schiff. Ein Sprichwort sagt: „Schiffe sind im Hafen am sichersten, aber dafür wurden sie nicht gebaut.“ Auf dieser Seite finden Sie daher viele Zahlen, Daten und Fakten zum Thema „Ist Kitesurfen gefährlich„. Darüber hinaus viele Tipps und Tricks wie Sie die Unfallgefahr minimieren können.

Was sagt die Unfallstatistik zu Kitesurfen ?

Rund zwei Drittel aller Unfälle ereignen sich auf dem Wasser. Dagegen verletzt sich ein Drittel an Land. Allerdings trug nur ein Viertel aller verunfallten Kitesurfer einen Helm.

Wann die meisten Unfälle passieren:

  • Kontrollverlust beim Start und auf dem Wasser.
  • Zusammenstößte mit auf dem Wasser zum Beispiel mit einer Mole oder einem Steg. Ebenso wie Kollisionen mit weiteren Kitesurfern, Badegästen und Schwimmern oder mit Seezeichen beziehungsweise Ankerketten.
  • Zusammenstöße mit Hindernissen am Strand – vor allem mit ganzjährig vorhandenen.

EXPERTEN-TIPP:

Die VHV Unfallversicherung sieht Kitesurfen nicht als Führen eines Luftfahrzeugs an und versichert daher Kitesurfen ohne Zuschlag mit. Mehr dazu …

Bei welchen Bedingungen ist Kitesurfen am gefährlichsten ?

Die häufigsten Unfälle ereignen sich in folgenden Revieren:

  1. Ozean
  2. stehende Binnengewässer
  3. Ostsee
  4. Fjorde
  5. Nordsee

Die meisten Unfälle passieren bei gutem Wetter. Das heißt: Sonne mit guter Sicht. Außerdem bei bewölktem Himmel mit jedoch guten Sichtbedingungen. Dagegen ereignen sich weniger Unfälle bei Sturmböen und plötzlichen Schauern. Ebenso wie bei Nebel oder Dunst mit ungünstigen Sichtbedingungen. Die meisten Kitesurfer verletzen sich bei einer Windstärke von 3 bis 6 Beaufort, welcher von Unfall-Opfern oft als schräg auflandiger Wind oder Seitenwind beschrieben wird.

Was sind die größten Risiken ?

  • erstens der „Faktor Mensch“
  • das heißt: mangelndes Wissen über Wasser, Wind und Wellen
  • ebenso die Unkenntnis der Wassersportregeln
  • daraus folgend eine falsche Bedienung mit einem Kontrollverlust über Board und Kite
  • außerdem falsche Reaktionen
  • und darüber hinaus „schlechtes“ und oft veraltetes Material ohne entsprechende Sicherheitssysteme

Die besten Geschenk für Kitesurfer:

Was sind die häufigsten Verletzungen beim Kiten ?

Beim Kitesurfen kommt es regelmäßig zu Unfällen. Daraus resultieren einerseits leichte Verletzungen wie zum Beispiel Schürfwunden, welche durch Laien behandelt werden können. Ebenso kommt es zu mittelschweren Unfällen, die ambulant und oder kurzzeitig stationär behandelt werden. Darüber hinaus führen Kite-Unfälle zu schweren Verletzungen mit Operationen und einem körperlichen Dauerschaden (Invalidität). In Bezug auf das Geschlecht gibt es keine nennenswerten Unterschiede.

Folgende Körperteile sind in absteigender Reihenfolge von Kitesurf-Unfällen betroffen:

  1. Bein
  2. Fuß
  3. Zehen
  4. Kniegelenk
  5. Hüftgelenk
  6. Ellenbogengelenk
  7. Hand und einzelne Finger
  8. Wirbelsäule inklusive Rücken
  9. Schultergelenke
  10. Arme
  11. Kopf

Wie können Sie vorbeugen und das Unfallrisiko reduzieren ?

  • Self Rescue üben
  • 2-stufiges Safety-System nutzen

Ist Kitesurfen gefährlicher als Windsurfen ?

Kitesurfen ist nicht grundsätzlich gefährlicher als Windsurfen. Denn es kommt darauf an, ob Sie Anfänger oder Fortgeschrittener sind. Unfallstatistiken und wissenschaftliche Arbeiten zeigen:

  • Bei Windsurfern ist das Unfallrisiko bei Anfängern und Fortgeschrittenen eher gering. Allerdings steigt das Verletzungsrisiko bei Profis und Experten deutlich an.
  • Bei Kitesurfern ist das Unfallrisiko vor allem bei Anfängern und Fortgeschrittenen relativ hoch. Dagegen sinkt es relativ stark bei professionellen Kitern.

Gibt es beim Kitesurfen Todesfälle ?

Leider sind auch beim Kitesurfen auch Todesfälle zu beklagen. So kann es zum Beispiel passieren, dass sich ein Kite mit einem anderen Kite verfängt. Dadurch lässt sich dann das Sicherheits-System (Quick-release System) durch den Kitesurfer nicht mehr auslösen. Ebenso kann es zu tödlichen Verletzungen kommen, wenn ein Kitesurfer gegen einen Gegenstand prallt. Gleiches gilt für ein Anpralltrauma wenn zum Beispiel das Board mit großer Wucht gegen den Kopf des Sportlers schlägt. Daher ist ein entsprechender Kopfschutz (Kitehelm) unverzichtbar.

Wer bietet preisgünstigen Unfallschutz für Kitesurfer ?

Kitesurfen ist gefährlich und wird deshalb von vielen Unfallversicherungen als Risikosport oder gar Extremsport eingestuft. Das heißt: Entweder ist Kitesurfen demzufolge komplett ausgeschlossen, oder Sie müssen mit erheblichen Risikozuschlägen rechnen. Es gibt allerdings auch Ausnahmen:

EXPERTEN-TIPP:

Die VHV versichert Kitesurfen ohne Zuschlag. Ebenso wie z. B. Gleitschirmfliegen. Auf Wunsch bietet Ihnen die VHV EXKUSIV Unfallschutz bis zu 1 Mio Euro – ohne Gesundheitsfragen. Mehr dazu …

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