Sturzprophylaxe Maßnahmen

Sturzprophylaxe Maßnahmen
TOP-Unfallschutz auch bei Stürzen aufgrund von Druckwellen – Mehr dazu

Sturzprophylaxe Maßnahmen sind wichtig, denn Stürze sind die Unfallursache Nr.1


Sturzprophylaxe Maßnahmen sind Mittel und Methoden, um Stürze zu vermeiden. Prophylaxe ist ein Begriff aus der Medizin. Er bedeutet Vorbeugung und Verhütung. Ebenso verwendet man den Begriff Sturzprävention.

Zur Sturzprophylaxe gehören:

  • erstens der Gebrauch von Hilfsmitteln
  • ebenso Training für mehr Kraft und Koordination
  • zusätzlich Übungen für ein verbessertes Gleichgewicht

Zahlen, Daten, Fakten zu Stürzen in Deutschland:

Nachfolgend wird oft der medizinische Begriff Fraktur verwendet. Fraktur bedeutet Knochenbruch.

  • Stürze verursachen jährlich rund 250.000 Einweisungen ins Krankenhaus
  • außerdem kommt es durch Stürze zu etwa 120.000 Oberschenkelhals-Frakturen
  • die Hälfte aller Sturzopfer hat vor dem Unfall einen selbständigen Haushalt geführt
  • etwa 1/3 aller 65-jährigen stürzt mindestens 1x pro Jahr
  • bei über 90-jährigen sind es sogar 56 Prozent
  • ebenso kommen in Pflegeheimen auf einen Bewohner 1,5 Stürze
  • zusätzlich passieren 2 von 3 schweren Unfällen in der Küche durch stolpern und stürzen
  • dabei stürzen Männer weniger oft als Frauen
  • darüber hinaus verursachen Hüft-Frakturen jährliche Kosten von etwa 2,8 Mrd. Euro

Die besten Ratgeber zur Vermeidung von Stürzen:

Stürze vermeiden – Auch für junge Menschen wichtig!


Alfred Biolek ist zum Beispiel ein prominentes Beispiel. Denn im Jahr 2010 zog sich der Talkmaster und TV-Produzent schwere Verletzungen an Kopf und Schulter zu. Als er auf einer Wendeltreppe stürzte, führten die schweren Schädelverletzungen zu einem kurzzeitigen Koma und Gedächtnisverlust.

Aber Sie müssen nicht oder alt oder gebrechlich sein. Auch braucht es keine körperlichen Besonderheiten wie beim größten Mensch der Welt. Denn bereits junge und vollkommen gesunde Menschen erleiden durch Stürze bleibende Schäden. Manchmal sogar mehr als das. So starb der deutsche Jahrhundert-Tenor Fritz Wunderlich im Alter von nur 35 Jahren – einen Tag nach dem Sturz auf der Treppe im Jagdhaus von Freunden.

Wie tragisch sogar ein zunächst vollkommen banaler Treppensturz enden kann, zeigt das Beispiel von Katharina Gozdan. Sie verbrachte mit ihrer Mutter den Urlaub in Florenz. Nach einem unspektakulären nächtlichen Sturz auf einer Treppe ging sie zunächst nur von einer harmlosen Schürfwunde aus. Doch die Wunde wollte nicht richtig heilen. Als sie Monate später im Krankenhaus aus dem Koma erwachte, hatten ihr die Ärzte beide Hände und Beine amputiert. Was niemand ahnte: Katharina Gozdan hatte sich mit Streptokokken infiziert. Den Medizinern blieb keine andere Wahl. Eine Horrorvorstellung, bei der es mir kalt den Rücken hinunter läuft…

Stürze passieren immer und überall:

  • von Leitern
  • auf Treppen
  • mit der Gehhilfe oder dem Rollator
  • beim Spazierengehen und Wandern
  • auf feuchten und rutschigen Böden in der Küche
  • im Schwimmbad auf nassen Fliesen
  • mit dem E-Bike, Pedelec oder mit dem Fahrrad
  • beim Sport und Fitnessclub
  • bei Arbeiten im und ums Haus
  • auf glatter Straße im Winter

Typische Schadenbeispiele für Sturzfolgen sind:

  • Kleinkinder stürzen vom Balkon in die Tiefe
  • Hausbesitzer stürzen beim Reinigen der Dachrinne von der Leiter
  • die alte Dame fällt die Kellertreppe hinunter
  • der Senior stolpert über abgestellte Flaschen und Kartons
  • Jugendliche stolpern über ein Computerkabel
  • die Hausfrau stürzt beim Schränke-Abwaschen vom Tritthocker
  • der Vater stolpert beim Transport von Gartenabfall in eine Harke

Ursachen von Sturzunfällen im Alter:

  • Akute Erkrankungen
  • Altersgebrechlichkeit / Altersschwäche
  • Anwendung von Gehstöcken und Rollatoren
  • Arthritis
  • Bewegungs- und Balance-Störungen aufgrund Muskelschwäche
  • Demenz
  • Depression
  • Drang-Inkontinenz (überaktive Blase)
  • Eingeschränkte Mobilität
  • Eingeschränktes Hörvermögen
  • Erschwertes Dual- oder Multi-Tasking (Probleme beim zeitgleichen Ausführen mehrerer Tätigkeiten)
  • Falsch beleuchtete Räume und Treppen
  • Falsches Schuhwerk
  • Fortbewegungs-Geschwindigkeit nimmt spürbar ab
  • Glatte Böden und Oberflächen
  • Inkontinenz und Harndrang – vor allem nachts
  • Kombinierte Einnahme von verschiedenen Medikamenten wie zum Beispiel Neuroleptika oder Antidepressiva
  • Mangelnde Kondition bei körperlicher Belastung
  • Medikamente zur Blutdrucksenkung und Beruhigung, sowie Schlafmittel
  • Sehschwäche
  • Schwindelanfälle
  • Sturzangst aufgrund zurückliegender Erlebnisse
  • Wahrnehmungsdefizite
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • u.v.m.

Wie kann man die Folgen von Stürzen mindern?

Ein Unfall kann immer und überall passieren – trotz Vorsicht. Deshalb ist eine finanzielle Vorsorge sinnvoll für junge Menschen und Senioren. Wichtige Kriterien für eine sehr gute Unfallversicherung sind:

  • 24-Stunden-Unfallschutz
  • ebenso wie eine weltweite Geltung
  • außerdem Schutz für private und berufliche Aktivitäten
  • und eventuell Verzicht auf Gesundheitsfragen

Speziell für Senioren:

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