Bisswunde Katze – Bisswunde Hund

Von | November 12, 2020

Bisswunde Katze – Warum sie so gefährlich für den Menschen ist und was die beste Unfallversicherung leistet


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Unfallversicherung vergleichen ob Bisswunde Katze mitversichert ist

Warum jede durch eine Katze verursachte Bisswunde ein medizinischer Notfall ist


Das Thema »Bisswunde Katze« oder »Bisswunde Hund« ist für jeden brisant. Denn nach Schätzungen des Deutschen Tierschutzverbandes gibt es in Deutschland rund 2 Millionen streunende Katzen. Die meisten bemerken wir nicht, da wir sie in der Regel nie sehen. Wilde Katzen sind sehr scheu.

Die Gefahr eines Hunde- oder Katzenbisses besteht daher vor allem für diejenigen, die ein eigenes Haustier haben. Nicht nur erfahrene Tierpfleger im Tierheim berichten alle naselang von schweren Bissverletzungen. Auch zu Hause kommt es immer wieder zu Unfällen mit Hunden und Katzen. Schließlich bleibt ein Tier ein Tier und reagiert instinktiv. Doch welche Unfallpolice bietet für Bissfolgen Schutz?

Die 4 gefährlichsten Folgen von Katzenbissen sind:

  1. Sepsis (körpereigene Abwehrreaktion)
  2. Meningitis (Entzündung der Hirn- und /oder Rückenmarkshäute)
  3. Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)
  4. im schlimmsten Fall die Amputation einer betroffenen Gliedmaße (z.B. Finger)

Wohingegen Hundebisse für gewöhnlich harmlos verlaufen, kann der Biss einer Katze für den Menschen brenzlig werden. Dies liegt einerseits daran, dass ein Katzenbiss in die Hand, einen Arm oder ein Bein eine tiefe Wunde hinterlässt. Andererseits besteht immer die Gefahr von lebensgefährlichen Entzündungen. Außerdem drohen Tetanus- oder Tollwut-Infektionen oder eine Blutvergiftung (Sepsis).


Verwundung durch ein Tier – Die 5 häufigsten Auslöser, warum Katzen und Hunde spontan beißen


Die häufigsten Bisse von Katzen und Hunden erfolgen:

  1. … bei Schmerzen und Krankheiten
  2. … aus Angst oder Panik
  3. … durch Störungen beim Fressen
  4. … bei Erschrecken im Schlaf
  5. … Revierverteitigung

TIPP:  Wenn zwei oder mehr Tiere ihr Revier verteidigen oder um ihr Futter kämpfen, dann muss Herrchen oder Frauchen schon einmal dazwischen gehen. In diesen Situationen kann es sehr schnell passieren, dass man die spitzen Zähne des ansonsten so lieben Vierbeiners am eigenen Leib zu spüren bekommt. Nicht nur für Haustierbesitzer ist daher eine Unfallversicherung sinnvoll.

Tiere verletzten sich auch gegenseitig. Klicken Sie auf die folgenden Links, wenn Sie weitere Informatioen zur Vorsorge wünschen falls Ihr eigenes Haustier durch ein anderes Tier verletzt:

Katzenkrankenversicherung (z.B. bei einer Bisswunde Hund oder Katze)
Hundekrankenversicherung (z.B. bei einer Bisswunde Katze oder Hund)


Bisswunde Katze – Gefährliche Keime im Speichel


SCHADENBEISPIEL:  Ein Kunde meldete folgenden Schaden: “…als ich eine wilde Katze im Garten streicheln wollte, biss mich diese in die Armbeuge. Zunächst dachte ich, das sei ganz harmlos und bin deshalb nicht direkt zum Arzt gegangen. Am Ende lag ich mehrere Tage mit Wundstarrkrampf im Krankenhaus. Das war mir eine Lehre. Jetzt nehme ich jeden Biss ernst.

Die 4 gefährlichsten Bakterien im Speichel von Katzenbissen:

  1. Pasteurella multocida
  2. Staphylococcus aureus
  3. Staphylococcus saprophyticus
  4. Streptokokken

Verletzungen von Katzen (Bisswunde Katze)  und Hunden (Bisswunde Hund) sehen auf den ersten Blick oft unscheinbar aus, haben es aber im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Denn vor allem Katzenbisse sind klein, aber gemein. Katzenbisse werden am häufigsten unterschätzt.

Katzen haben sehr spitze Zähne. Daher sind die Wunden meist klein, bluten wenig und schließen sich relativ schnell. Hundebisse bluten dagegen meist stark. Bei beiden Tierarten gilt jedoch: Egal, wie groß oder klein die Biss-Stelle aussieht, es können neben der Haut auch Muskeln, Sehnen, Nerven, Blutgefäße oder Knochen beschädigt werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich die Wunden durch Keime, die sich an den Zähnen und im Speichel der Tiere befinden, entzünden. 


Bisswunde Hund – Hunde fressen Kot


SCHADENBEISPIEL:  Ein Hundefreund wollte zwei fremde Hunde beim Zank um das Futter voneinander trennen. Dabei schnappte ihn ein Hund in den Daumen. Zunächst sah alles unscheinbar aus, doch über das Wochenende entzündete sich die Wunde. Trotz sofortiger Erstversorgung im Krankenhaus bekamen die Ärzte die Entzündung nicht in den Griff. Der Zustand der Bisswunde verschlimmerte sich von Tag zu Tag. Das traurige Ende vom Lied: Das vorderste Glied des Daumens musste amputiert werden. Glücklicherweiße konnten man den Hundehalter und dessen Tierhalterhaftpflicht ermitteln.

Die Ärzte gingen davon aus, dass der Hund zuvor Schafskot gefressen hatte und somit beim Biss viele Erreger und Bakterien übertrug. Es ist bekannt, dass Hunde Kot anderer Tiere (Hasen, Schafe) fressen, um fehlende Nährstoffe wie beispielsweise Kalk aufzunehmen. Katzen kommen durch Mäuse mit Erregern in Kontakt. Daher führt sowohl eine “Bisswunde Hund” oder eine “Bisswunde Katze” immer wieder zu schlecht verheilenden Verletzungen. 

Für Besitzer von Haustieren ist eine Unfallversicherung insbesondere dann sinnvoll, wenn auch Infektionen mitversichert gelten, welche aus von Tieren verursachten Hautverletzungen resultieren. Gleiches gilt für Insektenstiche. Man Versicherungsbedingungen nehmen konkreten Bezug auf Blutvergiftungen und Wundinfektionen:

Bisswunde Hund - Bisswunde Katze

FAZIT:  Bisswunden durch Katzen oder Hunde können gefährliche Infektionen nach sich ziehen. Nehmen Sie daher Drohgebärden wie Fauchen oder Knurren von Vierbeinern ernst. Streicheln Sie fremde Tiere erst dann, wenn Sie den Besitzer gefragt und sich dessen Einverständnis eingeholt haben. Frauchen und Herrchen können das Verhalten ihrer Lieblinge meist am besten bewerten. Vorsicht: Eine Garantie ist dies allerdings nicht. Fremde Tiere sollte man am besten gar nicht anfassen. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Unfallversicherung vergleichen, ob diese Infektionskrankheiten beinhaltet. So sind Sie vor bösen und bissigen Überraschungen sicher.

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Bisswunde Katze – Welche Police bietet Schutz?