Unfallversicherung als Student


Welche Unfallversicherung brauche ich als Student?


Als Student braucht man eine private Unfallversicherung

Wir wollen nicht lange um den heißen Brei reden: Dass eine private Unfallversicherung für Studenten sinnvoll ist, liegt auf der Hand. Denn als Student schützt Sie die gesetzliche Unfallversicherung ausschließlich während Ihres Studiums inklusive Vorlesungen, Prüfungen, Praktika, Exkursionen und ebenso auf dem Weg von und zu einer staatlich anerkannten Universität, Hochschule oder Fachhochschule. Doch die meisten Unfälle passieren in der Freizeit. Das ist ein Fakt! Aus diesem Grund ist eine private Unfallversicherung für Studenten äußerst wichtig. Aber wie kommt man möglichst günstig an diese wichtige Absicherung? Lesen Sie weiter, wie Sie mit minimalem Aufwand maximale Leistungen erhalten.

Gerade weil Studenten oft mehr rechnen müssen, brauchen die meisten eine private Unfallversicherung

Viele Menschen fragen sich: “Was tun, wenn am Ende des Geldes noch so viel vom Monat übrig ist?” 😉 Doch vor allem Studenten können ein Lied singen. Denn die meisten sind chronisch eher knapp bei Kasse. Selbst bei einem Dualen Studium muss man ganz schön rechnen. Wir wissen genau wovon wir sprechen, denn unsere 3 Kinder haben alle ein Duales Studium absolviert. Unsere Tochter zahlte in München für ihre 23 Quadratmeter große Bude rund 600 Euro Miete im Monat. Da sind die dürftigen Studenten-Einkünfte schwuppdiwupp wieder weg. Und die meisten Eltern können im Rahmen ihrer Möglichkeiten den “armen Studenten” nur begrenzt unter die Arme greifen.

Angesichts begrenzter finanzieller Mittel fragen sich viele Studenten daher vollkommen zu Recht: “Braucht man als Student eine private Unfallversicherung?” Die Antwort lautet: JEIN!

Wie immer im Leben kommt es ganz darauf an. Im Klartext: Die Tochter oder der Sohn aus einem vermögenden Elternhaus mag auf eine Unfallversicherung durchaus verzichten können. Ebenso die Studenten, die aus welchen Gründen auch immer finanziell bereits ausgesorgt haben. Allerdings dürfte dies auf die wenigsten zutreffen, denn laut Statistik haben 45 Prozent aller Studenten weniger als 500 Euro Nettoeinkommen zur Verfügung.

Was für 99 Prozent aller Studenten gilt

Insbesondere für alle Aktivitäten außerhalb des universitären Bereichs ist eine private Unfallversicherung für Studenten sinnvoll. Denn die meisten Unfallpolicen bieten Studenten rund um die Uhr einen weltweiten Versicherungsschutz. Das ist wichtig, wenn man z.B. bei einer Wanderung während eines Urlaubs oder eines “Work and Travel”-Programms einen Unfall erleidet. Die Unfallversicherung leistet nicht nur für einen erlittenen Dauerschaden (Invalidität), sondern auch für eventuell anfallende Bergungskosten.

Doch Vorsicht: Gerade bei Unfallversicherungen gibt es extreme Unterschiede hinsichtlich Preis und Leistung. Bis zu 100 Prozent Beitragsdifferenz sind durchaus möglich. Wer als Student die beste Unfallversicherung sucht, kommt daher um eine professionelle Marktanalyse nicht herum.

Fakten zur Unfallversicherung während des Studiums

Studenten sind ebenso wie alle anderen Menschen den alltäglichen Gefahren des Lebens ausgesetzt. Irgendwann und irgendwo kann immer etwas passieren. Für oder später ist man heilfroh, wenn man auf eine gute und günstige Unfallversicherung für Studenten zurückgreifen kann.

Der gesetzliche Unfallschutz für Studenten gilt ausschließlich für studienbezogene Tätigkeiten, die im unmittelbaren zeitlichen und räumlichen Zusammenhang mit der Hochschule stehen müssen. Hochschulsport gilt im Rahmen der offiziell eingerichteten methodischen und sportpraktischen Übungen mitversichert.

Dagegen besteht bei freier, privater Sportausübung kein Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung. Immer mehr Hochschulen empfehlen deshalb ihren Studenten als dringende Ergänzung eine private Unfallversicherung für Studenten.

In diesen Situationen leistet die gesetzliche Unfallversicherung für Studenten nicht

  • studienbezogenes Arbeiten Zuhause
  • empfohlene aber nicht vorgeschriebene, privat organisierte Auslandsaufenthalte
  • Auslandsreisen für die Erstellung von Diplomarbeiten
  • unbetreute Feld- oder Geländearbeiten außerhalb des Unigeländes
    (z.B. aufgrund Abschluss- oder Doktorarbeiten)
  • über Sportprogramm vermittelte Kooperations-Angebote von Sport- oder Reitvereinen, Surf-, Fallschirm- oder Segelflugschulen
  • Ausübung von Extremsportarten
  • entgeltliche Nutzung von Fitnesseinrichtungen an Hochschulen
  • privat organisierter Sport auf dem Campus

TIPP: Bei Veranstaltungen, an denen mehr Hochschulgäste als Hochschulangehörige teilnehmen kann es bereits zu Schwierigkeiten bezüglich des gesetzlichen Unfallversicherungsschutz kommen. Für eine private Unfallversicherung spielt dies keine Rolle!

Die häufigsten Unfallgefahren für Studenten:

  • im Verkehr (Fußgänger / Fahrrad / Auto / Bahn)
  • im eigenen Haushalt bzw. in der WG
  • bei der Ausübung von Hobbys
  • beim Sport
  • auf Reisen
  • Work and Travel (Travel & Study)
  • Akademisches Jahr / Forschungsjahr
  • Sokrates / Erasmus / DAAD
  • Sprachreisen

Für Vielreisende bietet eine private Unfallversicherung für Studenten einen unverzichtbaren Schutz. Möglicherweise wissen Sie, dass die Gesetzliche Krankenversicherung keine Absicherung für die langfristigen, finanziellen Folgen eines Unfalls bietet.


Warum privater Unfallschutz für Studenten ratsam ist


(Staatliche Schüler-Unfallversicherung 2012)

  • 75,8 Unfälle bei Schülern und Studenten je 1000 Versicherte
  • 6,7 Unfälle je 1000 Versicherte  auf dem Weg zur Schule/Uni
  • 70 (Vorjahr 50) Schüler und Studenten starben auf dem Weg zur Schule/Uni
  • 7 Schüler und Studenten starben in der Schule bzw. Uni

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