Babys mit Down Syndrom


Babys mit Down Syndrom gegen Unfall versichern


Was ist die beste Unfallversicherung für Babys mit Down Syndrom? Eignen sich übliche Policen? Und wie kann man Unfalllpolicen für Menschen mit Trisomie 21 vergleichen?

Erwachsene oder Babys mit Down Syndrom gegen Unfall versichern ist nicht leicht. Weil die meisten Unfallversicherungen schließen Babys mit Down Syndrom aus.

In vielen Unfallversicherungen sind folgende Personen nicht versicherbar:

  • Dauernd pflegebedürftige Menschen
  • Menschen mit einer geistigen Behinderung
  • Menschen mit einer psychischen Behinderung

VORSICHT:

Viele Unfallversicherungen schließen Baybs mit Down Syndrom aus – anders als die besten Tarife. Schließen Sie daher für Ihr Kind keine 08/15 Police ab. Zumal gewöhnliche Unfallversicherungen ein trügerisches Sicherheitsgefühl erzeugen, welches sich früher oder später für Ihr Kind rächt.

Viele Mütter und Väter fragen sich: „Wo findet man eine gute und günstige Unfallversicherung für Babys mit Down Syndrom?“ Klassische Versicherungsvergleiche können hier nicht helfen. Deshalb beginnt für viele Eltern ein echtes Dilemma. Vor allem wenn man eine Unfallversicherung für ein Baby mit Down-Syndrom sucht.

  • Die meisten Unfallversicherungen lehnen ab.
  • In vielen Tarifen droht eine gefährliche Stolperfalle.

Nur wenige Tarife bieten Unfallschutz bis zur Mitwirkung von 100 Prozent. Außerdem fragen diese Anbieter nicht nach Down Syndrom, wie z. B. die VHV EXKLUSIV.

Eltern berichten uns immer wieder:

„Solange man einen Abschluss in Aussicht stellt, stößt man bei Vermittlern auf offene Ohren. Doch sobald das Thema Down Syndrom auf den Tisch kommt, klappen die meisten Vertreter ihre Mappe zu.“

Die meisten Unfallversicherungen bieten keinen Schutz für Babys mit Down Syndrom. Obgleich manche Angebote auf den ersten Blick schützen. Aber bei genauem Hinsehen erkennen Sie den Haken.

Stolperfalle Mitwirkungsanteil

Die größte Stolperfalle heißt „Mitwirkungsanteil„. Und dieser ist ein relevantes Merkmal für die Qualität. Außerdem kann dieser Punkt nach einem Unfall entscheidend sein. Vor allem für Menschen mit einem Handicap wie z. B. Down Syndrom.

Alle Unfallversicherungen regeln den Mitwirkungsanteil – manche sprechen auch von Mitwirkungsgrad. Allerdings in ganz unterschiedlicher Höhe. Marktübliche Policen kürzen ab 25 Prozent. Indessen leisten die besten Unfallversicherungen bis zu 100 Prozent. Weshalb die Schwelle bis zur Leistungskürzung aufgrund einer Vorerkrankung bei Spitzenanbietern 4 Mal höher liegt.

EXPERTEN-TIPP:

Für Babys mit Down-Syndrom empfiehlt sich als beste Unfallversicherung eine Police mit höchstmöglichen Mitwirkungsanteil, denn es gilt: Je höher der Mitwirkungsanteil, um so besser!

Statements zu Policen für Kinder mit Down Syndrom

Im März 2021 haben wir führende Anbieter von Unfallversicherungen ohne Gesundheitsfragen um eine schriftliche Stellungnahme gebeten. Zum Thema „Unfallschutz für Babys mit Down-Syndrom“ gebeten. Nachfolgend lesen Sie die Antworten von BASLER, ASKUMA und VHV, sowie unsere Bewertung.

Die BASLER Versicherung bietet wie folgt Unfallschutz für Babys mit Down Syndrom:

  • Keine Gesundheitsfragen solange nicht „100 % Mitwirkung“ beantragt wird
  • in Normaltarifen wird nur 1 Frage gestellt, ob die versicherte Person in den letzten 5 Jahren 2 oder mehr Unfälle hatte welche ärztlich behandelt werden mussten.
  • Vorschäden oder Erkrankungen werden im Schadenfall geprüft

NICHT EMPFEHLENSWERT

Babys mit Down Syndrom - Basler

Stellungnahme der ASKUMA zu Unfallversicherungen für Babys mit Down Syndrom

  • erhöhtes Unfallrisiko will der Versicherer nicht tragen
  • keine klare Aussage

NICHT EMPFEHLENSWERT

Babys mit Down Syndrom - Askuma Sorgenfrei

Die VHV Versicherung äußert sich wie folgt zu Unfallversicherungen für Babys mit Down Syndrom

  • keine Gesundheitsfragen in den Tarifen KLASSIK GARANT und EXKLUSIV
  • im Tarif EXKLUSIV keine Anrechnung, d.h. Mitwirkungsverzicht
  • Nur Multiple Sklerose, Parkinson und Glasknochenkrankheit wirken sich ab 75 % Mitwirkung nachteilig aus

EMPFEHLENSWERT.

Babys mit Down Syndrom - VHV

Von welcher Down Syndrom Lebenserwartung gehen Versicherer aus?


Wenn früher ein Arzt für ein Baby die Diagnose »Down Syndrom« stellte, mussten sich die Eltern oft auf eine geringere Lebenserwartung einstellen. Die Ursachen waren vor allem an fehlende Optionen in der Medizin. Deshalb war die Todesursache oft eine Folge von Fehlbildungen der Organe.

Heute kann man Trisomie 21 im Hinblick auf ein langes Leben meist erfolgreich behandeln – vor allem in Europa. Während die Lebenserwartung mit Down Syndrom 1929 nur bei etwa 9 Jahren lag, ging man 2004 von ca. 60 Jahren aus. Vor allem weil die Fehlbildung von Organen in der Regel gut behandelbar ist. Deshalb feiert heute jedes 10. Baby mit Down Syndrom seinen 70. Geburtstag.

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UNFALLSCHUTZ OHNE GESUNDHEITSPRÜFUNG

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